Schutz vor KI, Schutz für KI – Presseschau 18/48

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Schutz vor KI, Schutz für KI – Presseschau 18/48

Wie chinesische Unternehmen Einfluss auf deutsche KI-Firmen nehmen, was die Bundesbürger von KI halten und Algorithmen als Sicherheitsfrage. Das und mehr sind die Themen der aktuellen Presseschau.

KI-Wirtschaft in Deutschland und China

Der Digitalverband Bitkom hat eine repräsentative Umfrage zur Einstellung der Bundesbürger zum Thema KI und Robotik erstellt: Das Ergebnis, die Mehrheit sieht darin vor allem Chancen, ein knappes Drittel sieht eher die Gefahren. Skeptisch sind die Befragten vor allem beim Einsatz in Schule oder Justiz. Die KI-Befürworter sehen in KI eine Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern.

Weltweit führend beim Einsatz von KI in der Wirtschaft sind vor allem chinesische Firmen, bisher nutzt nur ein Fünftel aller deutschen Unternehmen KI. Auf handelsblatt.com verorten Britta Weddeling und Torsten Riecke die Verantwortung dafür beim Management.

Und dort, wo KI und Robotik das Geschäftsfeld deutscher Firmen bestimmen, kaufen sich chinesische Unternehmen ein – und nehmen nach und nach mehr Einfluss. Das zeigt sehr eindrücklich das Beispiel des Roboterbauers Kuka: Dessen Chef muss jetzt gehen, nachdem sich chinesische Investoren dort eingekauft hatten, frühere Garantien und Ankündigungen werden nach und nach aufgelöst, schreibt Rüdiger Köhn auf faz.net.

Algorithmen als Sicherheitsfrage

Schutz- und Sicherheitsfragen stellen sich auch bei technischen Fragen wir biometrischen Sicherheitssystemen. Fingerabdrucksensoren beispielsweise lassen sich mit einer Programmiertechnik überlisten, die  eigentlich Ölgemälde fälscht, berichtet Stefan Betschon auf nzz.ch.

Apropos Betrug: Wenn man eine KI so programmiert, beim Erreichen bestimmter Ziele eine Belohnung zu erhalten, findet die schon mal einen unkonventionellen oder sogar unerwünschten Weg: Michael Moorstedt auf sueddeutsche.de über „betrügerische“ Programme, die im Zweifelsfall Schlupflöcher ausbeuten.

Die Beispiele zeigen, intelligente Systeme können missbraucht werden, diskriminieren, ein Eigenleben entwickeln oder unkontrollierbar werden. Deswegen hat die Bertelsmann Stiftung den Thinktank iRights.Lab beauftragt, im Projekt #algorules einen Katalog von Gütekriterien zu entwickeln, an die sich Programmierer und Entwickler halten sollen. Acht Kriterien gibt es schon. Über diese und die seit Montag laufende Online-Umfrage berichtet Sonja Álvarez auf tagesspiegel.de.

Autonomes Fahren

Die europaweite Regulierung der Kommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander und mit den Verkehrsleitstellen kommt einen Schritt voran: Durch einen ab Sommer 2019 geltenden Rechtsakt erhalten Autohersteller, Straßenbetreiber und Telekommunikationsunternehmen endlich die nötige Rechtssicherheit von der Europäischen Union, schreibt Markus Grabitz auf tagesspiegel.de.

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